Der Mensch im Mittelpunkt

Wertschätzung ist die größte aller ungenutzten Kapitalreserven

Wertschätzung ist eine innere Haltung gegenüber Mitarbeitern und Kollegen. Grundsätzlich geht es darum, wohlwollend seine Aufmerksamkeit auf positive Aspekte des Mitarbeiters zu legen. Die wertschätzende Haltung drückt sich im Verhalten aus, das heißt in Aufmerksamkeit, Vertrauen, Anerkennung, Respekt und Würdigungen von Erfolg und Leistung.


Sie ist eine bestimmte Art der Kommunikation. Psychologisch gesehen ist Wertschätzung ein Bedürfnis eines jeden Menschen, das befriedigt werden will. Ist dieses Bedürfnis befriedigt, fühlt sich der Mitarbeiter glücklicher und motivierter. Jedoch sollte Wertschätzung nicht mit einem Lob verwechselt werden.


Bei der wertschätzenden Haltung und Führung geht es viel mehr um eine offene Begegnung mit den Mitarbeitern, der ein positives Menschenbild zugrunde liegt. Es geht um die direkte Kommunikation und Feedback, um wertschätzende Umgangsformen und um die Aufmerksamkeit gegenüber den Bedürfnissen seiner Mitarbeiter. Zugleich kommt hier die Wertschätzung des Unternehmens gegenüber dem Mitarbeiter transparent zum Ausdruck.


Die Kür von Wertschätzung ist, den Mitarbeiter nicht einfach nur isoliert, sondern in seinem sozialen Umfeld zu sehen und dies zu respektieren. Familienfreundlichkeit unterstützt die social balance des Mitarbeiters. Denn Arbeitszeit ist Lebenszeit. Auch Unternehmen haben Möglichkeiten, den Mitarbeiter mit seiner Familie als Ganzes wertzuschätzen. Sie werten damit den Mitarbeiter weiter auf und schaffen Potentiale für die zusätzliche Mitarbeiterbindung.


Wertschätzung ist ein wichtiges, günstiges, doch viel zu oft unterschätztes Instrument zur Mitarbeiterbindung. Gerade im Hinblick auf die wachsenden Herausforderungen durch die Globalisierung, den demografischen Wandel und die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes wird eine nachhaltige Personalbindung immer wichtiger für mittelständische Unternehmen.

Wenn Du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts seinem Reichtum hinzu, sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen.
Epikur von Samos